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Im schönsten Wiesengrunde

1.
Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus, da
zog ich manche Stunde ins Tal hinaus. Dich, mein stilles Tal,
grüss ich tausendmal, da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus.

2.
Muss aus dem Tal jetzt scheiden, wo alles Lust und Klang,
das ist mein herbstes Leiden, mein letzter Gang. Dich, mein
stilles Tal, grüss ich tausendmal, das ist mein herbstes Leiden,
mein letzter Gang.

3.

Sterb ich, im Talesgrunde will ich begraben sein, singt mir
zur letzten Stunde beim Abendschein. Dir, o stilles Tal, Gruss
zum letztenmal, singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein.

 

Wilhelm Ganzhorn schrieb das Gedicht Das stille Tal 1851. 1876 erschien es erstmals in der „Schwäbischen Lieder-Chronik“ und besitzt im Original 13 Strophen, die zusammen ein schönes Gesamtbild ergeben. Üblicherweise werden jedoch nur die Strophen 1, 12 und 13 gesungen die hier aufgeführt sind.

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 25, Seite 12, Buch 53

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