Ghaue-n-oder gstoche

Ghaue-n-oder gstoche

Art: Soldatenlied
Komponist: Unbekannt, überliefert von Gefreiter Schreiber

1. Soldaten marschieren durch das kleine Land. Haarus, juchhei !
Mit Sack und Pack und dem Gewehr in der Hand, und das ist unser Feldgeschrei.

Refr.: Jetzt ghaue-n-oder gstoche ! Mr wänd fry Schwyzer sy !
Mr hend stahlharti Chnoche und schlönd wie d’Leue dri.
[: Söll eine cho, haarus, mir gheied en zum Ländli us ! :]

2. Soldaten stehen auf der treuen Wacht. Haarus, juchhei !
Beschützen die Heimat wohl bei Tag und Nacht und denken an ihr Feldgeschrei.

Refr.: Jetzt ghaue-n-oder gstoche ! Mr wänd fry Schwyzer sy !
Mr hend stahlharti Chnoche und schlönd wie d’Leue dri.
[: Söll eine cho, haarus, mir gheied en zum Ländli us ! :]

3. Du blondhaarig Mägdlein dort am Fensterlein. Haarus, juchhei !
Übers Jahr trägst du ein golden Ringelein, doch jetzt ist unser Feldgeschrei.

Refr.: Jetzt ghaue-n-oder gstoche ! Mr wänd fry Schwyzer sy !
Mr hend stahlharti Chnoche und schlönd wie d’Leue dri.
[: Söll eine cho, haarus, mir gheied en zum Ländli us ! :]

4. Und kommt der Feind an unser Land heran. Haarus juchhei !
Wir wollen ihn mit heissem Blei empfah’n, denn das ist unser Feldgeschrei.

Refr.: Jetzt ghaue-n-oder gstoche ! Mr wänd fry Schwyzer sy !
Mr hend stahlharti Chnoche und schlönd wie d’Leue dri.
[: Söll eine cho, haarus, mir gheied en zum Ländli us ! :]

5. Und sterben wir dereinst im roten Blut. Haarus, juchhei !
Dann singen unsre Buben es voll Heldenmut, und das ist unser Kampfgeschrei.

Refr.: Jetzt ghaue-n-oder gstoche ! Mr wänd fry Schwyzer sy !
Mr hend stahlharti Chnoche und schlönd wie d’Leue dri.
[: Söll eine cho, haarus, mir gheied en zum Ländli us ! :]

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