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Wilhelm Tell, der du bist der Stifter unserer Freiheit;
dein Name werde geheiligt in der Schweiz;

dein Wille geschehe auch jetzt bey uns, wie zur Zeit,
da du über deine Tyrannen gesiegt hast;

gib uns heute deinen Muth und deine Tapferkeit,
und verzeihe uns unsere vergangene Erschrockenheit,

dass wir so muthlos zugesehen haben,
wie man uns unserer Freyheiten nach und nach beraubte,

wie auch wir vergeben allen unsern Vögten und Vorstehern,
welche alleine die Schuld unserer verlorenen Freyheit gewesen sind,

und lasse uns in Zukunft nicht mehr unterdrückt werden,
sondern erlöse uns auf immer von allen Arten Sclaverey.

Alsdann wird dein bleiben der Ruhm und die Ehre,
und uns Schweizern allen die Freyheit und Gleichheit. Amen.

 

Vaterunser von Joseph Mengaud

Buch WILHELM TELL – Blätter aus seiner Ruhmensgeschichte, Seite 98, Archiv Nr. 12

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