Schwaderlocher Pontonierlied

Schwaderlocher Pontonierlied

Lied-Text Version 1 vom Jahre 1992

1.
Wir sind die Pontoniere
vom PFV Schwaderloch.
Wir kämpfen um Sieg und Ehre
mit Ruder und Stachel im Boot.
Wir stacheln längs dem Ufer
das Boot das gleitet elegant,
dann rudern wir hinüber,
das Ruder in sicherer Hand.

Refr.: Pontonier sein, Pontonier sein,
ist das schönste auf der Welt,
bei uns wird beim feiern nur Alkohol bestellt.
Ein Mädchen im Arme, in der Hand ein Glas Bier,
so geht das in den Morgen, so singen und feiern wir.

2.
Will’s uns mal nicht gelingen,
nehmen wir’s nicht schwer.
Einen Kranz zu erringen,
das Glas das bleibt niemals leer.
Wir sind die Pontoniere
vom PFV Schwaderloch,
wir kämpfen um Sieg und Ehre
mit Ruder und Stachel im Boot.

Refr.: Pontonier sein, Pontonier sein,
ist das schönste auf der Welt,
bei uns wird beim feiern nur Alkohol bestellt.
Ein Mädchen im Arme, in der Hand ein Glas Bier,
so geht das in den Morgen, so singen und feiern wir.

3.
Manches Ruder ist zerbrochen,
manch Stachel brach entzwei.
Das lässt uns nicht erschüttern,
wir sind mit dem Herzen dabei.
Hand-hoch drücken kehrt,
viele Zehner sollen es sein.
Eine gut gezielte Landung
und dann einen Pontonierwein

Refr.: Pontonier sein, Pontonier sein,
ist das schönste auf der Welt,
bei uns wird beim feiern nur Alkohol bestellt.
Ein Mädchen im Arme, in der Hand ein Glas Bier,
so geht das in den Morgen, so singen und feiern wir.

Texterweiterung im Jahre 2000

4.
Mer send scho hundert Johr alt
de PFV Schwaderloch
mer gsänd zwar ned so alt uus
mer läbed immer no.

Mer werded immer jung sii
mit Ruder und Stachel im Boot
so lang d’Flüss no Wasser händ
füehre mer sicher euses Boot.

Refr.: De PFV Schwaderloch esch hundert Johr
und esch no immer jung
er hät es aktivs Läbe
isch rüschtig und au gsund.

5.
Mer fiired hüt es Jubiläum
dorum simmer jo alli do
mer hocked alli zäme
wäg dem Fäscht simmer jo cho.

Mer stossed do druf aa
of hundert schöni Johr
das mer am nöchschte PFV-Fäscht
alli send wieder do.

Refr.: De PFV Schwaderloch esch hundert Johr
und esch no immer jung
er hät es aktivs Läbe
isch rüschtig und au gsund.

6.
Es git jo nüd schönres
als ruedere of em Fluss
au bim allerhöchschte Wasserstand
goht eus de Pfuus ned uus.

Mer chöned au guet singe
und fäschte sowieso
uf em Wasser düemer läbe
das wüssed ihr alli jo.

Refr.: De PFV Schwaderloch esch hundert Johr
und esch no immer jung
er hät es aktivs Läbe
isch rüschtig und au gsund.

Sappeur- (Pontonier-) Lied

 

Sappeur- (Pontonier-) Lied

1.
Des Morgens um halb sechse stehn wir auf – und
steigen aufs – Gerüst hinauf. Refr.: Darum aufgeschaut,
fest Gerüst gebaut und auf seinen Kamerad vertraut (Holz
her).

2.
Fällt einer vom Gerüst herab, so findet er – sein kühles
Grab. Refr.: Darum aufgeschaut, fest Gerüst gebaut und
auf seinen Kamerad vertraut (Holz her).

3.
Sechs Zimmerleute tragen ihn zur Ruh und decken ihn
– mit Erde zu. Refr.: Darum aufgeschaut, fest Gerüst
gebaut und auf seinen Kamerad vertraut (Holz her).

4.
Sechs Kinder laufen hinterm Sarge her. Sie haben kei-
nen Vater mehr. Refr.: Darum aufgeschaut, fest Gerüst
gebaut und auf seinen Kamerad vertraut (Holz her).

5.
Ich bin ja nur ein armer Zimmermann, versauf mein Geld,
so gut ich kann. Refr.: Darum aufgeschaut, fest Gerüst
gebaut und auf seinen Kamerad vertraut (Holz her).

 

Auch bekannt unter „Frühmorgens um halb sechse“ oder „Zimmermannsklatsch

Das Lied ist ein Zunftbrauch, insbesondere der Zimmerleute, bei dem zwei oder in einer Reihe mehrere Gesellen sitzend oder stehend mit Unterstützung von Gesang im Takt und genau in vorgegebener Reihenfolge auf die Oberschenkel, Hüften und gegeneinander in die Hände klatschen. Geklatscht wird auch in schwierigen Formationen, wie im Dreier-, Vierer-, Siebenerklatsch sitzend oder stehend oder im Viererklatsch zwei Gesellen sitzend und zwei stehend.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 67, Seite 30, Buch 53

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