Zwischen Wasserwerfern und Erster Hilfe: Ein StandPunkt-Mitarbeiter im Chaos der Langstrasse
Augenzeugenbericht aus der Halloween-Nacht der linksextremen Ausschreitungen im Zürcher Kreis 4 – Kritik an Antifa und Polizeivorgehen
Journalist und Retter unter Beschuss
Am Samstagabend befand sich ein Mitarbeiter von StandPunkt in der Langstrasse, um die drohende Eskalation der unbewilligten Antifa-Demonstration zu dokumentieren. Linksextreme Gruppierungen hatten zu Aktionen nach dem Vorbild der Krawalle in Frankreich aufgerufen und sich unter das Halloween-Partyvolk an der Piazza Cella gemischt. Schnell geriet der Mitarbeiter in den Einsatz der Wasserwerfer. An der Ecke Langstrasse/Brauerstrasse kauerte ein etwa 15- bis 16-jähriges Mädchen am Boden, desorientiert. Er packte sie und brachte sie in Richtung einer Seitengasse in Sicherheit, wobei er erneut vom Wasserwerfer getroffen wurde.
Schwerer Unfall und verzögerte Hilfe
In der Seitengasse bot sich ein noch schlimmeres Bild. Ein etwa zwölfjähriger Jugendlicher, der lediglich an einer Party teilgenommen und vor der Polizei geflüchtet war, hing kopfüber mit dem Bein an den aufstehenden Eisenstangen eines Eisentors fest. Der StandPunkt-Mitarbeiter leistete Erste Hilfe und stillte die Blutung. Als er den Notruf alarmierte, wurde ihm zunächst mitgeteilt, es handle sich bestimmt nicht um einen Notfall, sondern um eine Intrige der Antifa. Erst als er gemeinsam mit dem Notrufdienst die Polizei vor Ort aufsuchte und diese bestätigte, dass es sich um einen echten Notfall bei gesicherter Lage handelte, wurde die Sanität inklusive Notfallarzt alarmiert. Es vergingen 45 Minuten, bis sie eintraf. Während er den Schwerverletzten auf die Trage laden wollte, rissen Polizeikräfte aktiv an ihm, um dies zumindest bei dem StandPunkt-Mitarbeiter zu verhindern. Nach dem Einsatz wollte er den Platz verlassen und wurde erneut aktiv daran gehindert, was er jedoch nicht akzeptierte und einfach ging. Er war blutverschmiert und konnte sich vor Ort kaum säubern.
Feiges Vorgehen der Antifa
Das Verhalten der extremistischen Antifa erwies sich als hinterlistig, hinterrücks und äusserst feige. Aus der feiernden Menge heraus setzten sie vorabgedeckte Abfalleimer in Brand und zogen sich dann wieder schützend in die Menge zurück. Diese wurde anschliessend von der Polizei mit Wasserwerfern und Reizgas attackiert, was Panik unter den Feiernden auslöste. Nicht nur das Vorgehen der linksextremistischen Antifa ist scharf zu kritisieren, sondern auch das rücksichtslose Vorgehen der Polizei muss aufs Schärfste beanstandet werden.
Sinnlose Zerstörung
Einmal mehr agierte die linksextremistische Antifa ohne wirklichen Hintergrund, allein auf primitive Randale aus, und zog viele Geschäfte in Mitleidenschaft. Die Coop-Filiale in der Nähe des Helvetiaplatzes wurde gestürmt und ausgeraubt, Schaufensterscheiben, Bushaltestationen, Kameras sowie E-Fahrräder und E-Scooter in Brand gesetzt, was Explosionen auslöste und Brände schwer löschbar machte. Es war erneut eine sinnlose Zerstörung fremden Eigentums. Nicht nur in Deutschland warfen die Linksextremen Böller in die Menge, sondern auch in der Schweiz und gefährdeten unbeteiligte Passanten sowie die eigenen Reihen. Der Mitarbeiter bezeichnete diese «Böller» bereits als kleine Sprengstoffbomben: Der Knall war nicht nur ohrenbetäubend, sondern von einer spürbaren Druckwelle begleitet. Er sprach mit dem Partyvolk, das von nichts wusste und fragte, was das für Chaoten seien.
Nachwirkung des Reizstoffs
Nach seinem Erste-Hilfe-Einsatz rief er in der Redaktion an und bat um frische Kleider, da er über und über mit dem dem Wasser beigemischten Reizstoff bedeckt war, di ihm dann die Redaktionsleitung brachte. Selbst die Kleider im Auto reizten die Augen so stark, dass Tränen flossen. Die Stadtpolizei bestätigte den medizinischen Notfall an der Brauerstrasse mit erheblichen Beinverletzungen eines Teenagers und die Verzögerung durch den Angriff auf die Streifenwagenpatrouille.
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