Der Seher und das Chaos
Alois Irlmaiers Vorhersagen im Spiegel brennender Städte
Der Brunnenbauer aus Oberbayern
Alois Irlmaier, 1894 in Scharam bei Siegsdorf geboren und später in Freilassing lebend, war Brunnenbauer und Rutengänger, dessen seherische Fähigkeiten selbst Politiker wie Konrad Adenauer zu Rate zogen. Seine überlieferten Aussagen beschreiben eine klare Kette: zuerst ein Wohlstand wie nie zuvor, dann ein moralischer und sittlicher Verfall, eine starke Zuwanderung fremder Menschen, Inflation und schliesslich bürgerkriegsähnliche Zustände, die von Paris ausgehen. Die Stadt mit dem eisernen Turm wird von den eigenen Leuten angezündet und dem Erdboden gleichgemacht. Diese Visionen aus den 1940er und 1950er Jahren gewinnen durch die aktuellen Ausschreitungen in Frankreich neue Brisanz.
AUF1 am Abend im Oktober 2026 zieht die Parallele. Interne Chat-Protokolle belegen Pläne, die Krawalle aus Frankreich nach Deutschland zu exportieren, mit Halloween als möglichem Zeitpunkt. Plünderungen von Geschäften, die Zerstörung historischer Bauwerke und offener Krieg gegen Ordnungskräfte prägten Paris. Erich Hambach sieht darin eine bewusste Eskalation, die Irlmaiers Chaos entspricht, das vom Westen herüberschwappt und Europa erfasst.
Das Interesse der Elite am Bürgerkrieg
Warum sollten mächtige Kreise an einem Bürgerkrieg interessiert sein? Chaos erzeugt die Rechtfertigung für Eingriffe, die in geordneten Zeiten politisch undenkbar wären. Eine Gesellschaft im Aufruhr sehnt sich nach Schutz, und wer ihn verspricht, gewinnt Macht. Die Geschichte zeigt, dass Kriege, Anschläge und andere Krisen stets zu erweiterten Überwachungsbefugnissen, Notstandsgesetzen und der Aushöhlung bürgerlicher Rechte führten. Bürgerkriegsähnliche Zustände erlauben es, Gegner als innere Feinde zu brandmarken, Ressourcen zu konzentrieren und die Bevölkerung unter dem Vorwand der Sicherheit dauerhaft zu disziplinieren. Gespaltene Gesellschaften sind leichter zu lenken.
Der Zündfunke des Attentats
Irlmaier sprach von Unruhen, gepaart mit einem Attentat auf einen hochrangigen Kirchenfürsten, Politiker oder Staatsoberhaupt – häufig wird Budapest gedeutet –, das einen Blitzkrieg auslöst. Zwei bezahlte Männer brächten einen dritten um, danach gehe es über Nacht los. Der Russe rückte von Osten vor. Ein solches Attentat ist nicht abwegig. Historische Anschläge dienten immer wieder als Katalysatoren für Eskalationen. Der Tod einer zentralen Figur erzeugt Schock, Empörung und den Ruf nach Härte. Wer Narrative und Sicherheitsapparate kontrolliert, erhebt den Ausnahmezustand zur dauerhaften Normalität.
Die totalitäre Folge
Danach kommt totale Überwachung durch flächendeckende Kameras, digitale Identitäten und algorithmische Vorhersagen. Gulags und Konzentrationslager für Dissidenten, Gestapo- und Stasi-Methoden, verstärkt durch künstliche Intelligenz und soziale Kreditsysteme, ermöglichen Kontrolle jenseits früherer Diktaturen. Predictive Policing und präventive Internierung durchdringen das Leben vollständig. Die bekannte Welt mit einem Rest an Privatheit und freier Meinungsäusserung wäre unwiderruflich beendet. Nichts bliebe, wie es war.
Der kurze Krieg und die Zeit danach
Irlmaier sah einen kurzen, heftigen Krieg mit drei Heersäulen aus dem Osten, gelbem Staub und massiven Flüchtlingsströmen, gefolgt von Erneuerung. Wer überlebt, erlebe eine lange friedliche Zeit. Der Preis wäre die vollständige Transformation in ein Überwachungsregime, das jeden Widerstand im Ansatz erstickt. Die Prophezeiungen des Sehers von Freilassing dienen als analytische Linse für aktuelle Entwicklungen – brennende Städte und organisierte Unruhen. Ob die Zeichen rechtzeitig erkannt werden, entscheidet, ob das Chaos zur Grundlage einer neuen totalitären Ordnung wird.
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
|
Telegram |
𝕏 |
FB |