Vorwurf: Ich bin Christ und kein Patriot / Die Bibel ist nicht patriotisch. Stimmt das wirklich?

Was ist ein Patriot?

Laut https://de.wiktionary.org/wiki/patriot «jemand, der sein Land liebt»! Wenn du nun sagst, dass du kein Patriot bist, dann entweder, weil du dein Land nicht liebst, oder, weil du staatenlos bist. Doch als Christ sind wir Himmelsbürger! Das heisst, wir sind Patrioten des Königreich Gottes. Wenn man also sagt, dass man Christ ist, aber nicht Patriot, dann heisst das, dass du ein Christ bist, der sein eigenes Land hasst. Richtig, wir haben kein Land hier unten auf Erden. Doch Patriot kann man auch ohne ein Zuhause hier in der Welt sein, wenn man an einem anderen Ort, eine Wohnstätte, ein Zuhause, ein Vaterland hat.

Hebräer 11,14-16
Wenn sie aber solches sagen, geben sie zu verstehen, dass sie ein Vaterland suchen. Und wenn sie das Land gemeint hätten, von dem sie ausgezogen waren, hätten sie ja Zeit gehabt, wieder umzukehren. Nun aber streben sie zu einem besseren Land, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heissen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.

Johannes 14,2
Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?

1.Mose 24,4
sondern dass du ziehst in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft und nimmst meinem Sohn Isaak dort eine Frau.

Christen beten zu ihrem Vater im Himmel. Christen sehen sich selbst also als Bürger und Patrioten des Himmels, und sie sind natürlich genetisch gesehen Bürger der Erde! Kann man etwa sein Geburtsdatum ändern, oder seine leibliche Herkunft?

Matthäus 6,9
Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.

Als Christ hat man zudem die Aufgabe, seinen Nächsten zu lieben. Zum Nächsten, gehört auf jeden Fall, das Land, in dem man wohnt, was meist auch das Geburtsland ist. Das heisst, ein Christ liebt sein Geburtsland auf Erden.

Galater 5,14
Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Gott hat uns nicht gesagt, wir sollten auf diese Welt verzichten und hier keine Verantwortung tragen, sondern vielmehr zeigt sich daran, wie wir mit dieser Welt umgehen und wie wir dieses weltlich geliebte Vaterland behandeln, ob wir dem himmlischen Reich würdig sind.

Lukas 16,11
Geht ihr also schon mit dem Geld, an dem so viel Unrecht haftet, nicht gut und treu um, wer wird euch dann die Reichtümer des Himmels anvertrauen wollen?

Gott sagte also nicht, dass wir das Geld vernichten und zerstören sollten, weil es vom Mammon stammt, sondern wir müssen vielmehr Verantwortung tragen, in den kleinen Dingen dieser Welt, damit unser Gott sieht, dass wir würdig sind, in seinem Land, Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur mit dem Geld sollte man Verantwortung übernehmen, sondern mit allen Gütern, die uns gegeben wurden, dazu gehört auch das Land aus dem man stammt. Sind wir keine Patrioten unserer leiblichen Heimat, können wir auch keine Patrioten des Himmels sein, weil wir mit dem uns anvertrauten Geld und Gut falsch umgegangen sind.

Autor: Robert Clemens Franz

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist

 

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

Psalm 33,12 (Lutherbibel 2017)

Unter Amerikanischen Patrioten ist der Psalm sehr beliebt; Blessed is the nation whose God is the Lord.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist

Können nicht gerade wir Schweizer das mit dem Brustton der Überzeugung sagen? Immerhin beginnt unsere Bundesverfassung mit der Proklamation: „Im Namen Gottes des Allmächtigen“, auf jedem Fünfliber finden sich aussen am Rand die Worte: „Dominus providebit – der Herr wird versorgen“, unsere Nationalhymne ist eine grosse Verherrlichung und Lobpreisung Gottes, so dass man sie zu Recht auch ‚Schweizerpsalm‘ (in Anlehnung an die biblischen Psalmen) nennt; und schliesslich ist es nicht irgendein Ornament oder weltliches Symbol, das unsere Nationalfahne ziert, sondern das Kreuz, das Zeichen des christlichen Glaubens par excellence. – Kann ein Volk überhaupt noch christlicher sein? Kann eine Nation noch mehr Zeichen des christlichen Glaubens und der Zugehörigkeit zu Gott aufweisen als wir Schweizer? „Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.“ Doch halt! wird jetzt vielleicht mancher denken. Stimmt das wirklich? Die Symbole und Zeichen sind zwar da, aber sind sie nicht irgendwie Überreste aus einer vergangenen Zeit? Kann man die Schweiz wirklich noch als christliches Land bezeichnen? Weiss sich das Schweizervolk wirklich noch Gott, dem Gott der Bibel zugehörig? Und (und diese Kritik wiegt am schwersten) ist mit den Worten in Psalm 33 überhaupt das Volk der Schweizer gemeint? Können wir, dürfen wir diesen Vers überhaupt auf uns und unsere Nation beziehen? Ich denke, es ist völlig klar, dass der Dichter von Psalm 33 noch nichts von der Schweiz und den Schweizern wusste, sondern dass mit dem Volk, das hier gepriesen wird als Volk Gottes, das der Herr zum Erbe erwählt hat, dass damit das Volk Israel gemeint ist.

Für die anderen Völker stellte sich im Gegenüber zu Israel natürlich dauernd die Frage: Was ist den mit uns? Ist Gott ausschliesslich der Gott Israels oder kann er auch unser Gott sein? Bleiben wir einfach für immer gewissermassen draussen vor der Tür oder können wir auch irgendwie zu Gott gehören? – Wenn man das Alte Testament der Bibel liest, merkt man, wie in dieser Hinsicht ein langsamer Erkenntnisprozess stattfand. Für den Grossteil der Texte ist klar, dass nur Israel Gottes Volk ist und dass sich Gott nur um Israel kümmert, nur Israel liebt. Aber es gibt auch Texte, zum Beispiel bei den Propheten Jesaja oder Hosea (den der Apostel Paulus im Römerbrief zitiert, wir haben es auch in der Lesung gehört), wo die Erkenntnis heranreift, dass Gott letztlich der Gott aller Völker ist und dass alle Menschen in genau gleicher Weise wie die Juden zu diesem Gott gehören dürfen. Vollends ausgebildet ist diese Erkenntnis dann im Neuen Testament, so dass Paulus eben schreiben kann: „Er hat uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden“ (womit alle nichtjüdischen Völker gemeint sind). Und Petrus geht sogar so weit, in seinem Brief an nichtjüdische Gläubige die Worte zu richten (wir haben es ebenfalls gehört): „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde. Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk.“ Was bewirkte diesen Umschwung? Es war das Kommen von Jesus Christus. Jesus Christus, der Sohn Gottes, wurde ein Mensch, und zwar ein Jude. Er kam zunächst als Messias, als heilbringender Retter für das Gottesvolk Israel. Doch sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung galten nicht nur den Juden (die ihn sowieso grösstenteils abgelehnt hatten), sondern ganz bewusst allen Menschen aus allen Völkern. Durch das, was Jesus Christus getan hat, hat jeder Mensch die Möglichkeit, ganz zu Gott zu gehören, ein Teil des auserwählten Gottesvolks zu sein. – Es gibt nur eine Bedingung dafür: Er muss an Jesus Christus als seinen persönlichen Retter glauben und ihm sein Leben anvertrauen. So ist das Volk Gottes, das Volk, das er zum Erbe erwählt hat, im Neuen Testament und seither nicht mehr durch ethnische, volksmässige Kriterien bestimmt, sondern durch das Kriterium des Glaubens. Und darum besteht das Volk Gottes seit Tod und Auferstehung von Jesus Christus nicht mehr nur aus den Juden, sondern aus allen Gläubigen auf der ganzen Welt, aus dem, was wir ‚Kirche‘ nennen. Aus diesem Grund ist es auch legitim, dass wir als Teil des neuen Gottesvolkes alle Zusagen und Verheissungen Gottes, die wir im Alten Testament finden und die damals natürlich dem Volk Israel galten, dass wir alle diese Verheissungen nun auch für uns und unser Leben hören dürfen, auch auf uns und auf die christliche Kirche beziehen dürfen. Der Herr ist auch unser Gott. Er will auch uns tragen, versorgen, beschützen, segnen. Und er hat auch uns dazu berufen, ein Segen für alle Menschen zu sein und Zeugnis von Gottes Liebe abzulegen. So dürfen wir durch Jesus Christus auch von der Kirche, von der Gemeinschaft der Gläubigen aus allen Nationen sagen: „Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.“

Amen!

Auszug aus der Predigt von Pfr. Stefan Lippuner

Rütlischwur, linke oder rechte Hand ?

linke Hand Falsch!

rechte Hand Richtig!

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In der Nacht des 1. August 1291 ist es auf dem Rütli nicht so still wie in anderen Nächten. Viele Männer aus den Tälern der Umgebung sind heute hier, unter ihnen Werner Stauffacher aus Schwyz, Walter Fürst aus Uri und Arnold von Melchtal aus Unterwalden. Sie sprechen miteinander über die schlimme politische Situation. Die einheimische Bevölkerung leidet nämlich sehr unter der brutalen Fremdherrschaft durch die Habsburger. So wie bisher kann und darf es nicht mehr weitergehen. Es kommt zum feierlichen Schwur.

Alle heben die rechte Hand und versprechen:

(Alle sprechen es nach mit erhobenen drei Fingern)

 
Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern und Schwestern, in keiner Not uns trennen und Gefahr.
  Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
  Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Das Treuegelöbnis vor Gott ist Grund und Kraft der Eidgenossenschaft!

Nationalstolz

 

Die Nation ist mehr als nur ein politisches System, eine juristische Verfassung oder ein kurzlebiger Zeitgeist. Sie ist auch kein Gedankenkonstrukt, das in den Köpfen von Intellektuellen erdacht wurde. Die Nation ist die Wirklichkeit von Identität und Geschichte eines Volkes. Sie ist der lebendige Ausdruck einer Schicksalsgemeinschaft, die über die Jahrhunderte gewachsen ist. Jeder Angehörige einer Nation hat Anteil an diesem Schicksal.

Um uns diesen Tatsachen bewusst zu werden, müssen wir zwei grundlegende Dinge anerkennen:

1. Dass Nationen und Völker auf dieser Erde existieren.

2. Dass das Überleben unserer Nation von oberster Wichtigkeit ist.

Jegliche Diskussion mit Leuten – insbesondere Linken und Liberalen -, die diese beiden Punkte bestreiten, ist sinnlos. Mit Leuten, die die Wirklichkeit von Völkern nicht anerkennen, besteht keine Diskussionsgrundlage und demzufolge enden solche Gespräche meist mit wilden Vorwürfen und Schmähworten von Seite der Realitätsverweigerer. Was soll man von Leuten halten, die sich eine Scheinwelt zurechtkonstruieren und die Wirklichkeit des Lebens ablehnen? Natürlich existieren Völker in dieser Welt und natürlich ist jedes Volk von Natur aus bestrebt zu überleben. Es gibt kein Lebewesen in dieser Welt, das nicht überleben will. In Westeuropa greift jedoch ein Geist der Dekadenz und der Auflösung um sich. Dies ist die direkte Folge von Gesellschaften, die ihre Geschichte und ihre Identität vergessen haben. Wer sich selbst vergessen hat, der besitzt auch keinen Lebenswillen mehr.

Die Familie ist die Keimzelle eines jeden Volkes. Wer seine Familie liebt, der will von ihr jeglichen Schaden abwenden. So wie wir unsere kleine Familie lieben, so lieben wir auch unsere grosse Familie: Unser Volk, unsere Nation.

Als das jüngste Glied in der Kette von Generationen sind wir stolz auf die Werke unserer Ahnen. Wir sind dankbar dafür, dass sie die Schweiz als unsere Heimat erhalten haben. Uns verbindet mit diesem Land all die Erfolge, die Tragödien, die Schicksalsschläge und Siege unserer Vorfahren. Unser Land hat sie alle vorüberziehen sehen. Stolz zu sein auf das Eigene, auf seine Heimat, ist eine sehr menschliche Eigenschaft. Denn worauf man stolz ist, das will man beschützen und erhalten. Einen stolzen Menschen bringt man nicht so leicht aus der Fassung, er weiss was ihm wichtig ist und wofür er notfalls kämpfen würde.

Der Stolz ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem Hochmut, der oft mit der Verachtung einhergeht. Der Stolz kann den Menschen zu grossen Taten anspornen, wo hingegen der Hochmut zu einem Überlegenheitswahn führen kann. Die Kehrseite davon, der Selbstzweifel und die Selbstverachtung, führen zu Unterwürfigkeit und Feigheit. Der Nationalstolz ist also eine durchaus bodenständige und ausgeglichene Eigenschaft, die verhindert, dass ein Volk in die beiden Extreme der Überlegenheit (Faschismus) oder der Selbstverachtung (Multikulturalismus) abgleitet.

Antwort eines Linken Gutmenschen:
es wär doch nöd schlimm en multikulturismus uuszläbe … wenn die ganz wält e einzigi kultur wär oder ?

Unsere Antwort:
Typisch Linke. Die denked alles von de Utopie her. I ihrem Weltbild muess d’Wirklichkeit a de Utopie agliche werden, schusch funktioniert ihres Weltbild nid.

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