Wächter-Ruf

 

 

 

Wächter-Ruf

Hört ihr Leut und lasst euch sagen:
Drüben hat es Zwölf geschlagen,
Beibet wach und löscht das Licht
Hinächt noch ein Weilchen nicht,
Am Viertel über Zwölfi
Erscheint vielleicht ein Dölfi !

Nebelspalter April 1945

 

Rütlirapport

 

 

Sollten wir in den Kampf verwickelt werden, so wird es sich darum handeln, unsere Haut so teuer als möglich zu verkaufen.
General Henri Guisan 25.Juli 1940

Auf der Rütliwiese versammelt General Henri Guisan am 25. Juli 1940 seine Kommandeure zum Rütlirapport wobei er ihnen den Grundgedanken des Réduitsystems erläuterte und stärkte damit den Widerstandswillen der Eidgenossen. Dies war der Beginn der Mobilmachung im 2. Weltkrieg.

 

 

Général Henri Guisan ‎– Tagesbefehle, Ansprachen, Worte Zur Stunde – Ordre Du Jour, Allocutions, Message

A1 Tagesbefehl vom 11. Mai 1940 – Ordre Du Jour Du 11 Mai 1940
A2 Der Rütli-Rapport vom 25. Juli 1940 – Le Rapport Du Rutli Du 25 Juillet 1940
A3 Weihnachten unter den Waffen 1940 – Noël Sous Les Armes 1940
A4 Das Soldatenpäckli 1940 – Le Paquet De Noël
A5 Die dritte Soldatenweihnacht – Le Troisième Noël Du Soldat
A6 1. August 1940: Denkt als Schweizer und handelt als Schweizer! – Premier Août 1940: Pensez En Suisses Et Agissez En Suisses!
A7 An der 650-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft – Au 650e Anniversaire De La Confédération

B1 Erinnerung an die Jugendzeit – Un Souvenir De Jeunesse
B2 Dankbarkeit und Verantwortung – Gratitude Et Conscience Du Devoir
B3 An die Bürger von morgen – Aux Citoyens De Demain
B4 Botschaft des Generals an die Schweizerjugend 15.04.1951 – Message Du Général À La Jeunesse Suisse
B5 Der General spricht zu den Eltern und Kindern der Waadt, 23.1.1941 – Parents Et Enfants De Ma Terre Vaudoise…
B6 Das Kriegsende naht: Wachsamkeit bleibt die Parole! La Guerre Touche À Sa Fin. Notre Consigne: Vigilance!
B7 Promotion Sempach 1943 – Promotion Sempach 1943
B8 Fahnenehrung 19.08.1945 – Hommage Aux Drapeaux 19.8.1945
B9 20.06.1945. Der General legt sein Kommando nieder – Je Rentre Dans Le Rang 20.6.1945

Gibt es als Vinyl Schallplatte EL 12178 1973

Tagesbefehl vom 15. Mai 1940 05.30 Uhr

Quelle: admin.ch

Tagesbefehl vom 15. Mai 1940 05.30 Uhr

 

Ich erinnere an die hohe Pflicht des Soldaten, an Ort und Stelle erbittert Widerstand zu leisten. Verzögerungskampf führen nur zum vornherein und durch besonderen höheren Befehl bestimmte Truppen. Überall dort, wo Halten befohlen ist, mach es sich jeder Kämpfer zur Gewissenspflicht, auf der ihm zugewiesenen Stelle zu kämpfen. Die Schützentrupps, überholt oder umzingelt, kämpfen in ihren Stellungen, bis keine Munition mehr vorhanden ist.

Dann kommt die blanke Waffe an die Reihe. Die Mitrailleure, die Kanoniere der schweren Waffen, die Artilleristen, ob im Bunker oder auf dem Feld, verlassen ihre Waffen nicht und zerstören sie, bevor sich der Gegner ihrer bemächtigt. Solang ein Mann noch eine Patrone hat oder sich seiner blanken Waffe noch zu bedienen vermag, ergibt er sich nicht.

Damit weiss jeder, was ich von ihm erwarte und was sein einziger Gedanke sei: bereit zu sein, das Leben einzusetzen, dort, wo ihn die Pflicht hingerufen hat.

Gezeichnet: Der General. Guisan 1940

Harus!

Bild: Film „Helden sterben anders“ Schlacht bei Sempach, DVD in unserem Shop

Neben Vigor Helvetii! gibt es auch den Schlachruf Harus!

Von unseren Urvätern übernommen, erlebt in jüngster Zeit der eidgenössische Schlachtruf eine regelrechte Wiedergeburt. Überall dort, wo sich Heimattreue versammeln, kann man seinen kraftvollen Hall vernehmen. Harus, Harus, Eidgenossen Harus! Doch wie erwähnt; Harus ist keineswegs eine Erfindung der neuen Generation. So ist er beispielsweise Bestandteil vieler alter Volkslieder, von Soldatenliedern oder Gedichten. Doch was bedeutet Harus und insbesondere, wie soll der Begriff sowohl im historischen wie auch im gegenwärtigen Zusammenhang verstanden werden? Wer sich mit dem Begriff auseinandersetzt, findet oft keine oder eine nur wenig aufschlussreiche Antwort. Wir versuchen deshalb an dieser Stelle, die Lücke zu schliessen.

Heraus, Eidgenossen heraus, heraus zum Kampf!

Harus wird allgemein als Schlachtruf der alten Eidgenossen verstanden. Oft wird deshalb dem Begriff unser Stamm vorangestellt, so dass sich die Begriffseinheit Eidgenossen Harus ergibt. In Zeiten, in welchen in ganz Europa – und so auch in der Schweiz – das Bewusstsein zur eigenen Nation erwuchs (18. – 19. Jahrhundert), bedienten sich insbesondere Schweizer Dichter und Schriftsteller dem Ausdruck „Harus“. Meist am Ende eines Gedichtes oder Liedes verwendet, verkörpert Harus hierbei einen finalen Aufruf zur Tat. Diese Bedeutungstheorie stützte auch der Schriftsteller Jakob Schaffner. In einem Gedicht verwendete er ursprünglich Eidgenossen harus!, was er später in einer abgeänderten Version in Heldenvölker heraus! umdeutete. Kennen wir heute den Kampfesruf als Harus, so findet man in älteren Quellen häufig eine zusätzliche Betonung des ersten Vokals, in dem das A doppelt vorkommt. Daraus ergibt sich die Schreibweise Haarus. Interessant ist zudem, dass Harus wohl auch mit der Bezeichnung für eine Kampfschar, Harst, wortverwandt sein dürfte, was die Interpretation des Begriffes als Schlachtruf zusätzlich bestärkt.

 

Wir sind von guter Schweizerart,
wohlauf zur Welschlandfahrt,
das Horn von Uri gellt!
Komm her du treue Hellebard!
Und bin ich nur ein Hirtenknab,
du bist mein starker Wanderstab,
du bringst mich durch die Welt.
Haarus!

Meinrad Lienert

 

Schlaget die Trommel und schwinget die Fahnen!
Holt aus den Gräbern die streitbaren Ahnen.
Richtet die Waffen zum heiligen Krieg.
Wecket den Ruf, der zu lange schon schwieg:
Eidgenossen Harus!

Jackob Schaffner

 

Stillt euer Raunen und lasst nun das Bangen.
Über die Berge kommt Schicksal gegangen.
Rüstet die Waffen zum heiligen Krieg.
Wecket den Ruf, der zu lange schon schwieg:
Heldenvölker heraus!

Jackob Schaffner

 

Soldaten marschieren durch das kleine Land.
Haarus, juch-hei !Mit Sack und Pack und dem
Gewehr in der Hand, und das ist unser Feldgeschrei.
Refr.: Jetzt ghaue-n-oder gstoche ! Mr wänd fry Schwyzer sy !
Mr hend stahlharti Chnoche und schlönd wie d’Leue dri.
Mr hend stahlharti Chnoche und schlönd wie d’Leue dri.
[: Söll eine cho, haarus, mir gheied en zum Ländli us ! :]

1.Strophe des Soldatenliedes Ghaue-n-oder gstoche

 

Alles in allem entwickelte sich Harus zur unverkenntlich schweizerischen Begrifflichkeit, so dass Harus damals von der nationalen Front als offizieller Gruss übernommen wurde. Und auch heute hallt der Ruf der alten Eidgenossen wieder durch alle Ecken und Winkel unseres Landes. Er verkörpert wie kein anderes Wort unseren Willen zur Tat. Harus verkörpert unser Streben, unser Sein. Die Zukunft im Blick, der Vergangenheit bewusst, stehen wir nach wie vor im Widerstand zum herrschenden Unrecht um Neues zu schaffen.

Harus, harus, Eidgenossen harus!

Märtyrer von Otranto

Märtyrer von Otranto

14. August 1480 (Otranto, Italien, Europa)

813 katholische Italiener wurden von den Osmanen massakriert, weil Sie sich weigerten, zum Islam zu konvertieren, dies ereignete sich im Jahr 1480.

Hätte sich Otranto den Türken ergeben, wäre die Geschichte Italiens und Europas wohl gänzlich anders verlaufen.

1480 eroberten osmanische Türken Otranto als erste Ortschaft auf italienischem Boden. Die Gründe für den Angriff auf die Stadt waren einerseits wahrscheinlich strategischer Natur – sie liegt der damals bereits von den Türken eingenommenen Ostküste der Adria am nächsten und verfügte über einen guten Hafen. Obendrein betrachtete sich der Sultan in Konstantinopel als legitimer Herrscher des ehemaligen Byzantinischen Reiches, zu dem Otranto gehört hatte. 813 Christen wurden enthauptet, nachdem sie sich geweigert hatten, zum Islam überzutreten.

1481 wurde die Stadt nach längerer Belagerung wieder von christlichen Streitkräften unter der Führung von Alfons II. eingenommen. Die Gebeine wurden unversehrt aufgefunden und in der Kathedrale von Otranto beigesetzt. Heute kann man sie in den Wänden der Kathedrale bestaunen.

wikipedia.org/wiki/Märtyrer_von_Otranto

wikipedia.org/wiki/Otranto

Hanno Vinto – Inno ai Ss. Martiri di Otranto

AVLEDDHA – otranto

I MARTIRI DI OTRANTO

Film documentario Otranto 1480

Schlacht am Kahlenberg

 

Schlacht am Kahlenberg

12. September 1683 (Wien, Österreich, Europa)

Am 12. September 1683 schlug ein vereintes europäisches Heer in einem beeindruckenden Kraftakt die Osmanen vor Wien und konnte die seit Juli belagerte Stadt befreien.

Die Schlacht war zudem der Startpunkt für die Rückeroberung Ungarns und des Balkans und somit das Ende der unmittelbaren osmanischen Gefahr für Mitteleuropa.

Die Schlacht am Kahlenberg ist damit ein zentrales Ereignis der europäischen Geschichte, das heute jedoch in Vergessenheit zu geraten droht. Deshalb organisiert das Bündnis Gedenken 1683 jedes Jahr eine Gedenkfeierlichkeit mit Fackelzug zur Erinnerung an die Befreiung Wiens und die Verteidigung Europas!

Sie wollen damit auch eine Brücke zur Gegenwart schlagen, denn die Erinnerung daran ist uns Erbe und Auftrag zugleich. Es liegt heute an uns, Wien, Österreich und damit Europa zu verteidigen. Der Kampf gegen Masseneinwanderung, Islamisierung und verräterische Politik ist der Kampf unserer Generation. Um ihn zu bestehen, müssen wir mit derselben Kraft, derselben Energie und derselben Bestimmung kämpfen, wie die Verteidiger und Befreier von Wien es 1683 taten.

Die Ankunft des europäischem Entsatzheeres, die knatternden Flügel der polnischen Husaren, der Ausfall der geschundenen Wiener, die panische Flucht der osmanischen Belagerer – es sind diese längst mythisch verklärten Bilder, die die Organisatoren vom Bündnis Gedenken 1683 anrufen, wenn sie sich wieder an der Josefskirche treffen, um im Licht der Fackeln und unter wehenden Transparenten den Gefallenen und den Siegern zu gedenken.

Dieses Jahr 2018 findet der Gedenkzug am Samstag, 8. September 18:30 – 21:00 statt. Josefkirche am Kahlenberg. Wir empfehlen die Anreise mit dem PKW über Klosterneuburg. Für einen gesicherten Parkplatz wird gesorgt sein.

gedenken1683.at

wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Kahlenberg

Gedenkzug 2018

Übrigens, bei dieser Schlacht durfte der Jüngling Prinz Eugen erstmals mitkämpfen und bekam da seine erste Verwundung ab. Seine Vorgesetzten waren beeindruckt von seinem Kampfeswillen und er bekam darauf hin den Befehl über ein kaiserliches Regiment. Von da an gings stetig bergab mit den Osmanen.

Befreiung Wiens 1683 – Gedenkzug 2017

1683 Zweite Wiener Türkenbelagerung – Reportage über die zweite Belagerung der Türken

Die Türken vor Wien – Die zweite Belagerung

Zweite Wiener Türkenbelagerung & Großer Türkenkrieg (1683-1699) 

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