Im schönsten Wiesengrunde

 

 

Im schönsten Wiesengrunde

1.
Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus, da
zog ich manche Stunde ins Tal hinaus. Dich, mein stilles Tal,
grüss ich tausendmal, da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus.

2.
Muss aus dem Tal jetzt scheiden, wo alles Lust und Klang,
das ist mein herbstes Leiden, mein letzter Gang. Dich, mein
stilles Tal, grüss ich tausendmal, das ist mein herbstes Leiden,
mein letzter Gang.

3.

Sterb ich, im Talesgrunde will ich begraben sein, singt mir
zur letzten Stunde beim Abendschein. Dir, o stilles Tal, Gruss
zum letztenmal, singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein.

 

Wilhelm Ganzhorn schrieb das Gedicht Das stille Tal 1851. 1876 erschien es erstmals in der „Schwäbischen Lieder-Chronik“ und besitzt im Original 13 Strophen, die zusammen ein schönes Gesamtbild ergeben. Üblicherweise werden jedoch nur die Strophen 1, 12 und 13 gesungen die hier aufgeführt sind.

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 25, Seite 12, Buch 53

Bätruef (Alpsegen) – Willy Tell

 

 

Ein Lied vom und über das Brauchtum Bätruef (Alpsegen). Man sagt, so weit wie der Klang ertönt, so weit ist alles beschützt. Die Berge, die Menschen, die Tiere, die Alphütten. Ich wünsche euch viel Freude damit und hoffe, dass der Klang vom Alpsegen die ganze Welt erreicht!

 

Bätruef (Alpsegen) – Willy Tell

1.
O lobet, o lobet
In Gottes Name lobet
Bhüet üs Gott de lieb Jesus Christ
Hab und Guet und aues wo uf de Bärge obe isch
Beschütz üs vo auem Böse und tue üs
vo Angscht und Sorge erlöse
O lobet, o lobet
In Gottes Name lobet

2.
Wiit obe I de Bärge, da isch är däheime
Är seit ihm göigs guet, är heig aus zum läbe
Und wenn am Morge früeh s’Sunne ufgeit und Bärgipfle a schtralet
De schlat sis Härz höcher
Är fühlt da obe e schtarchi Verbundeheit mit de natur
Und a jedem Abe wenn är fertig isch mit de Arbet
Steit är andächtig vor sini Alphütte
Und rüeft mit äm Bättruef sini Dankbarkeit
I die wiiiti Wäut use

Und wenn am Abe de Himmu brönnt
Dä Bätruef wiit übers Tal ertönt
Jodel…2x

3.
Und scho gli isch de Alpsommer verbii
Zyt isch cho für de grossi schöni Alpabzug
Glogge und Trychle wärde putzt
Und d`Chüe dörfe sich ufne farbig schöne Bluemeschmuck freue
Und ou är, är schtrahlet scho über sis ganze Gsicht
Wöu är gli, gli wieder hei cha zu Frou und Chind
Doch bevor dass es so wit isch
Versinkt är no einisch fescht in Gedanke
Und isch im Herrgott dankbar defür
Was är aues da obe het dörfe erläbe

Und wenn am Abe de Himmu brönnt
Dä Bätruef wiit übers Tal ertönt
Jodel…2x

 

Willy Tell – Schweizer Volksrocker

Lied kaufen
https://www.smstracks.com/ch/album/33140/musiker-ledig-sucht–willy-tell.html

Webseite
willytell.ch

 

Lueget, vo Bärgen und Tal

 


Lueget, vo Bärgen und Tal

1.
Lueget vo Bärgen und Tal flieht scho der Sunnestrahl;
lueget uf Aue und Matte wachse die dunkele Schatte,
d Sunn uf de Bärge erstoht, o wie sy d`Gletscher so rot!

2.
Lueget da obe am See, heimetzue wendet si`s Veh; loset,
wie d`Glogge, die schöne, fründlich im Moos üs ertöne,
Chüejerglüt, üseri Luscht, tuet is so wohl i der Bruscht.

3.
Still a dä Bärge wird`s Nacht, aber der Herrgott, dä wacht.
Gsehnder sälb Stärnli dört schyne, Stärnli, wie bist du so fryne,
gsehnder am Näbel dört stoht`s, Stärnli, Gott grüess di, wie gohts?

4.
Loset, es seit is: Gar guet! Het mi nit Gott i der Huet?
Fryli, der Vater vo alle, loht mi gwüss währli nit falle. Vater im
Himmel, dä wacht. Stärnli, liebs Stärnli, guet Nacht.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 14, Seite 7, Buch 53

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