Hü o hü, alter Schimmel, hü o ho

 

Hü o hü, alter Schimmel, hü o ho

1.
Hü o hü, alter Schimmel, hü o ho, unser Weg ist derselbe
sowieso, du und ich und überall sucht sich jeder seinen Stall,
hü o hü, alter Schimmel, hü o ho. Hü o hü, alter Schimmel,
hü o ho, gehts bergab, sind wir alle beide froh, aber geht es
dann bergauf, hört die gute Laune auf, hü o hü, alter Schimmel,
hü o ho.

2.
Wenn wir junge Mädchen sehen, wenn ein schönes Auge
blitzt, bleiben wir ein bisschen stehen, doch wir wissen, dass uns
das nichts nützt, hü o ho … Unser Weg ist der gleiche sowieso,
du und ich und überall sehnt sich jeder nach dem Stall, hü o hü,
alter Schimmel, hü o ho.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 66, Seite 30, Buch 53

Alle Rosen, sie blühen am Wege so rot

Alle Rosen, sie blühen am Wege so rot

1.
Dass ihr’s hört, so ist die Kompanie, sie geht vor, doch zurück geht sie nie.

Refr.:
Alle Rosen, sie blühen am Wege rot, wir marschieren, marschieren vorbei.
Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot, du und ich und die ganze Reih’.

2.
Trummler trummle, halte uns im Schritt, jeder Mann, jeder Fuss geht mit.

Refr.:
Alle Rosen, sie blühen am Wege rot, wir marschieren, marschieren vorbei.
Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot, du und ich und die ganze Reih’.

3.
Hauptmann, reit auf deinem Schimmel zu, heute gibt’s keinen Wein, keine Ruh.

Refr.:
Alle Rosen, sie blühen am Wege rot, wir marschieren, marschieren vorbei.
Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot, du und ich und die ganze Reih’.

4.
Lütenand, zieht deinen Sabel ’raus, mit dem Liebelen ist es aus.

Refr.:
Alle Rosen, sie blühen am Wege rot, wir marschieren, marschieren vorbei.
Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot, du und ich und die ganze Reih’.

5.
Kämen wir zurück und wär’s getan, trinken wir einen Rausch uns an.

Refr.:
Alle Rosen, sie blühen am Wege rot, wir marschieren, marschieren vorbei.
Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot, du und ich und die ganze Reih’.

6.
Und du schenkst mir immer wieder ein, herrlich könnte das Leben sein.

Refr.:
Alle Rosen, sie blühen am Wege rot, wir marschieren, marschieren vorbei.
Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot, du und ich und die ganze Reih’.

 

Von Hans Roelli 1889-1962

Auch bekannt als  „Alle Rosen“

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 54, Seite 25, Buch 53

Flandern in Not

 

Flandern in Not

1.
Der Tod reit’t auf einem kohlschwarzen Rappen, er trägt
ein undurchsichtige Kappen. Wenn Landsknecht in das Feld
marschieren, lässt er sein Ross daneben galoppieren.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

2.
Der Tod reit’t auf einem lichten Schimmel, schön wie ein
Cherubim vom Himmel. Wenn Mägdlein ihren Reigen
schreiten, tut er mit ihnen im Tanze gleiten.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

3.
Der Tod kann auch die Trommel rühren, du kannst den
Wirbel im Herzen spüren. Er trommelt lang, er trommelt
laut, er trommelt auf einer Totenhaut
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

4.
Als er den ersten Wirbel geschlagen, da hat’s das Blut vom
Herzen getragen. Als er den zweiten Wirbel schlug, den Lands-
knecht man zum Grabe trug.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

5.
Der dritte Wirbel ist solang gegangen, bis der Landsknecht
von Gott seinen Segen empfangen. Der vierte Wirbel ist leis
und lind, als wiegt eine Mutter in Schlaf ihr Kind.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

6.
Der Tod kann Rappen und Schimmel reiten, der Tod kann
lächelnd im Tanze schreiten, er trommelt laut, er trommelt fein:
Gestorben, gestorben, gestorben muss sein!
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

 

Auch als „Der Tod reitet auf einem kohlschwarzen Rappen“ bekannt

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 41, Seite 19, Buch 53

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