Marsch in der Nacht

 

 

Marsch in der Nacht

1.
Die Nacht ist ohne Ende, der Himmel ohne Stern, die
Strasse ohne Wende und was wir lieben fern. Ah, ah, ah

2.
Gebeugte Rücken tragen die harte, schwere Last, und müde
Schritte fragen, wann endlich kommt die Rast. Ah, ah, ah

3.
Wann scheint die Sonne wieder, wann wird es hell und
licht, wann fällt der Kummer nieder, wann drückt die
Not uns nicht? Ah, ah, ah

4.
Geduld, es wird sich wenden, verlasst euch fest darauf, in
Gottes weisen Händen liegt aller Weltenlauf. Ah, ah, ah

 

Auch bekannt unter „Die Nacht ist ohne Ende“

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 59, Seite 26, Buch 53

Flandern in Not

 

Flandern in Not

1.
Der Tod reit’t auf einem kohlschwarzen Rappen, er trägt
ein undurchsichtige Kappen. Wenn Landsknecht in das Feld
marschieren, lässt er sein Ross daneben galoppieren.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

2.
Der Tod reit’t auf einem lichten Schimmel, schön wie ein
Cherubim vom Himmel. Wenn Mägdlein ihren Reigen
schreiten, tut er mit ihnen im Tanze gleiten.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

3.
Der Tod kann auch die Trommel rühren, du kannst den
Wirbel im Herzen spüren. Er trommelt lang, er trommelt
laut, er trommelt auf einer Totenhaut
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

4.
Als er den ersten Wirbel geschlagen, da hat’s das Blut vom
Herzen getragen. Als er den zweiten Wirbel schlug, den Lands-
knecht man zum Grabe trug.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

5.
Der dritte Wirbel ist solang gegangen, bis der Landsknecht
von Gott seinen Segen empfangen. Der vierte Wirbel ist leis
und lind, als wiegt eine Mutter in Schlaf ihr Kind.
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

6.
Der Tod kann Rappen und Schimmel reiten, der Tod kann
lächelnd im Tanze schreiten, er trommelt laut, er trommelt fein:
Gestorben, gestorben, gestorben muss sein!
Refr.: Flandern in Not! In Flandern reitet der Tod.

 

Auch als „Der Tod reitet auf einem kohlschwarzen Rappen“ bekannt

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 41, Seite 19, Buch 53

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