Eusi Kompanie

Eusi Kompanie

1.
Eusi Kompagnie ischt die schönste wit und breit, i dr
ganze Schwyz hät sich das scho umegseit. De Hauptma isch en
gfitzte Chog, de Lütnant isch en Hirsch, und gseht er wo en
Maitlirock, so brucht er grad en Kirsch!
Refr.: Maitli, min Stern, di han i gärn, hüt bischt du min
allerliebschte Schatz, morn mach i em andere denn Platz.
Dä isch denn nit so schön wie i, so lieb wie i, so treu wie i,
mach dir nüd drus, liebs Maiteli, denn i bi jo dr Stolz von
eusre Kompagnie!

2.
Euse Wachtmeischter hät en wunderschöne Schnauz, wenn
er dä dänn trüllt, jo, do wüssed mer: er haut’s! De Korporal, dä
hät en Wahn, dä steckt em hoch im Grind, er streckt de Hals
grad wie n’en Schwan, gseht er e schnusigs Chind!
Refr.: Maitli, min Stern, di han i gärn, hüt bischt du min
allerliebschte Schatz, morn mach i em andere denn Platz.
Dä isch denn nit so schön wie i, so lieb wie i, so treu wie i,
mach dir nüd drus, liebs Maiteli, denn i bi jo dr Stolz von
eusre Kompagnie!

3.
Eusi Kompagnie bis zum letschte Füsilier hät bi Tag und
Nacht immer langi Zyt nach dir, drum bruchscht du gar kei
Angscht me z’ha, du schtohscht i eusem Schutz, und loht di au
de Lütnant schtoh, vilicht nimmt di sin Putz.
Refr.: Maitli, min Stern, di han i gärn, hüt bischt du min
allerliebschte Schatz, morn mach i em andere denn Platz.
Dä isch denn nit so schön wie i, so lieb wie i, so treu wie i,
mach dir nüd drus, liebs Maiteli, denn i bi jo dr Stolz von
eusre Kompagnie!

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 51, Seite 23, Buch 53

E herzigs Meiteli

E herzigs Meiteli

1.
Wenn i der Nacht am Himmel d’Stärnli stönd, und ’s dänn
emol es Schnüppli falle lönd, denn söll me sich en schöne Wunsch
erdenke: es chunnt e Zyt, de Herrgott tuet’s eim schenke. Drum
wünsch ich mir i jeder Stärnenacht, wo so-n-es Schnüppli sini
Erdreis macht: Refr.: E herzigs Maiteli mit frohem Muet, mit
mene süesse Müli, wo gern chüsse tuet, eis, wo de Herrgott für
mich het gmacht, so schön und rein, grad wie-n-e Stärnenacht.

2.
Und schint’s dir au, es well si nüd bewähre, dass ’s Glück
bi dir au eimal sött ichehre, pass nu guet uf, zmal isch es hübschli
da, und pack’s denn grad, susch häsch’es ewig gha, und heb-em
Sorg, dass es dir nüd zerbricht, susch isch’s denn us mit där er-
träumte Gschicht: Refr.: E herzigs Maiteli mit frohem Muet, mit
mene süesse Müli, wo gern chüsse tuet, eis, wo de Herrgott für
mich het gmacht, so schön und rein, grad wie-n-e Stärnenacht.

3.
Die Zyt verruscht, mängs Stärnli isch verschwunde, doch
’s herzig Maiteli, das hani endli gfunde, voll Glück schint ’s Läbe
und voll Sunneschy, doch schtellt sich heimli wieder ’s Wünsche
i, und jetzed lueged beidi i der Nacht, ob nüd es Stärnli d’Reve-
renz eus macht: Refr.: E herzigs Maiteli mit frohem Muet, mit
mene süesse Müli, wo gern chüsse tuet, eis, wo de Herrgott für
mich het gmacht, so schön und rein, grad wie-n-e Stärnenacht.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 33, Seite 15, Buch 53

s’ isch mer alles eis Ding

 


s’ isch mer alles eis Ding

1.
s’ isch mer alles eis Ding, ob ich lach oder sing;
han es Herzeli wienes Vögeli, darum liebeni so ring.

2.
Und mis Härzli isch zue; es cha’s niemert uftue, as es
einzigs schlaus Bürschteli (Maiteli) het es Schlüsseli derzue.

3.
Und du bruchst mir nit z’trutze, jo susch trutz i dir o!
Sones Bürschteli (Maiteli) wie du eis bisch sones Maiteli (Bürschteli) bin i o.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 29, Seite 13, Buch 53

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