Frühmorgens singt die Amsel

 

Frühmorgens singt die Amsel

1.
Frühmorgens singt die Amsel, frühmorgens singt der Star
die schönsten Liebeslieder im Frühling, Jahr für Jahr. Und
wenn wir so marschieren, frühmorgens querfeldein, so
wecken uns die Lieder der kleinen Vögelein.

Refr.: Und plötzlich ruft der Unteroffizier:
Singen! Liebes Mädel, schönes Kind, du, du, du:
weisst ja nicht, wie treu wir sind, du, du, du; denn wir sind ja
Soldaten und keine Herzpiraten. Wir lieben nur ein Mägdelein,
und das bist du allein.

2.
An einem Sonntagmorgen marschieren wir durchs Land:
an einer Gartenmauer, ein kleines Mädel stand. Sie hatte rote
Rosen zum Grusse mir gepflückt und so, als wär ichs selber, fest
an ihr Herz gedrückt.

Refr.: Und plötzlich ruft der Unteroffizier:
Singen! Liebes Mädel, schönes Kind, du, du, du:
weisst ja nicht, wie treu wir sind, du, du, du; denn wir sind ja
Soldaten und keine Herzpiraten. Wir lieben nur ein Mägdelein,
und das bist du allein.

3.
Sind Jahre dann verflossen und ist der Dienst dann aus,
so kehre ich für immer in meiner Liebsten Haus. Dann pflück
ich rote Rosen und stelle mich postiert, wenn meine alte Truppe
an mir vorbeimarschiert.

Refr.: Und plötzlich ruft der Unteroffizier:
Singen! Liebes Mädel, schönes Kind, du, du, du:
weisst ja nicht, wie treu wir sind, du, du, du; denn wir sind ja
Soldaten und keine Herzpiraten. Wir lieben nur ein Mägdelein,
und das bist du allein.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 53, Seite 24, Buch 53

Ein Heller und ein Batzen

 

Ein Heller und ein Batzen

1.
Ein Heller und ein Batzen, die waren beide mein, der
Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein.
Refr.:  Heidi, hei dum heida, hei di, hei dum heida,
hei di, hei dum heida la la la la.

2.
Die Strümpfe sind zerrissen, die Stiefel sind entzwei, und
draussen auf der Heide, da singt der Vogel frei.
Refr.:  Heidi, hei dum heida, hei di, hei dum heida,
hei di, hei dum heida la la la la.

3.
Die Wirtsleut’ und die Mädel, die rufen beid’: O weh!
Die Wirtsleut’, wenn ich komme, die Mädel, wenn ich geh.
Refr.:  Heidi, hei dum heida, hei di, hei dum heida,
hei di, hei dum heida la la la la.

4.
Und gäb’s kein’ Landstrass’ nirgends, da säss’ ich still zu
Haus, und gäb’s kein Loch im Fasse, schlüg’ ich den Boden aus.
Refr.:  Heidi, hei dum heida, hei di, hei dum heida,
hei di, hei dum heida la la la la.

5.
Das war ’ne grosse Freude, als mich der Herrgott schuf,
ein Kerl wie Samt und Seide, nur schade, dass er suff.
Refr.:  Heidi, hei dum heida, hei di, hei dum heida,
hei di, hei dum heida la la la la.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 42, Seite 19, Buch 53

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