Funkerlied

 

Funkerlied

1.
Alle aufgepasst!
Alle Tritt gefasst!
Wir marschieren in Reih und Glied.
Alle aufgepasst!
Alle Tritt gefasst!
Denn wir singen das Funkerlied.
Von der Funkerei,
und der Liebe nebenbei,
singt alle fröhlich mit,
singt, Kameraden, mit:

Refr.:
In dem Städtchen
wohnt ein Mädchen
und das lieben wir so sehr,
denn es hat zwei blaue Augen,
blonde Haare,
neunzehn Jahre,
ei, was wollen wir noch mehr,
wir Funkersoldaten.
Denn wir sind ja von der … Kompanie,
und wir geben stets: Ich liebe, liebe Sie!
Und alle Mädchen singen mit.
Di-do-di-di, di-do-di-di.
es lebe uns’re Hammerkompagnie.

2.
Kommt der Sonntag dann,
geht es mit Hurra
in das Städtelein hinein.
Jeder zeiget dann,
dass er tanzen kann
mit dem schönsten Mägdelein.
Wenn die Geige singt
und ein Walzerlied erklingt,
singt alle fröhlich mit,
singt, Kameraden mit:

Refr.:
In dem Städtchen
wohnt ein Mädchen
und das lieben wir so sehr,
denn es hat zwei blaue Augen,
blonde Haare,
neunzehn Jahre,
ei, was wollen wir noch mehr,
wir Funkersoldaten.
Denn wir sind ja von der … Kompanie,
und wir geben stets: Ich liebe, liebe Sie!
Und alle Mädchen singen mit.
Di-do-di-di, di-do-di-di.
es lebe uns’re Hammerkompagnie.

3.
Ist der Dienst auch schwer,
drückt das MG sehr,
wir verzagen dennoch nicht,
ob auch schmerzt die Hand,
ob auch knirscht der Sand,
der Schweiss tritt ins Gesicht.
Dann ertönt ein Lied,
wie von selbst aus Reih und Glied,
singt alle fröhlich mit,
singt Kameraden, mit:

Refr.:
In dem Städtchen
wohnt ein Mädchen
und das lieben wir so sehr,
denn es hat zwei blaue Augen,
blonde Haare,
neunzehn Jahre,
ei, was wollen wir noch mehr,
wir Funkersoldaten.
Denn wir sind ja von der … Kompanie,
und wir geben stets: Ich liebe, liebe Sie!
Und alle Mädchen singen mit.
Di-do-di-di, di-do-di-di.
es lebe uns’re Hammerkompagnie.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 60, Seite 27, Buch 53

Frühmorgens singt die Amsel

 

Frühmorgens singt die Amsel

1.
Frühmorgens singt die Amsel, frühmorgens singt der Star
die schönsten Liebeslieder im Frühling, Jahr für Jahr. Und
wenn wir so marschieren, frühmorgens querfeldein, so
wecken uns die Lieder der kleinen Vögelein.

Refr.: Und plötzlich ruft der Unteroffizier:
Singen! Liebes Mädel, schönes Kind, du, du, du:
weisst ja nicht, wie treu wir sind, du, du, du; denn wir sind ja
Soldaten und keine Herzpiraten. Wir lieben nur ein Mägdelein,
und das bist du allein.

2.
An einem Sonntagmorgen marschieren wir durchs Land:
an einer Gartenmauer, ein kleines Mädel stand. Sie hatte rote
Rosen zum Grusse mir gepflückt und so, als wär ichs selber, fest
an ihr Herz gedrückt.

Refr.: Und plötzlich ruft der Unteroffizier:
Singen! Liebes Mädel, schönes Kind, du, du, du:
weisst ja nicht, wie treu wir sind, du, du, du; denn wir sind ja
Soldaten und keine Herzpiraten. Wir lieben nur ein Mägdelein,
und das bist du allein.

3.
Sind Jahre dann verflossen und ist der Dienst dann aus,
so kehre ich für immer in meiner Liebsten Haus. Dann pflück
ich rote Rosen und stelle mich postiert, wenn meine alte Truppe
an mir vorbeimarschiert.

Refr.: Und plötzlich ruft der Unteroffizier:
Singen! Liebes Mädel, schönes Kind, du, du, du:
weisst ja nicht, wie treu wir sind, du, du, du; denn wir sind ja
Soldaten und keine Herzpiraten. Wir lieben nur ein Mägdelein,
und das bist du allein.

 

Heimatarchiv:
Wir singen….. mit Gfr. Schreiber, 08.1964, Lied 53, Seite 24, Buch 53

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